Cykeltur på 41,5 km i La Bastide-PuylaurentCircuit en vélo de 41,5km à La Bastide-PuylaurentCircuit en bicicleta de 41,5 km en La Bastide-PuylaurentGiro in bicicletta di 41,5 km a La Bastide-PuylaurentΠοδηλατική διαδρομή 41,5 χιλιομέτρων γύρω από τη La Bastide-PuylaurentCykeltur på 41,5 km i La Bastide-Puylaurent

41,5 km lange Fahrradtour in La Bastide-Puylaurent

41,5 km pyöräretki La Bastide-Puylaurentissa41,5 km sykkeltur til La Bastide-Puylaurent41.5km bike tour at La Bastide-Puylaurent在La Bastide-Puylaurent骑行41,5公里的自行车路线Велосипедная прогулка на 41,5 км в La Bastide-PuylaurentFietscircuit van 41,5 km rondom La Bastide-Puylaurent

Von L'Etoile aus fahren Sie in Richtung Dorfmitte und nehmen gegenüberliegend die Richtung nach Villefort bis zum Kreisverkehr von Pradillou. Biegen Sie rechts ab und folgen Sie der D906 für 800 m. Wechseln Sie dann nach links auf die alte, verkehrsarme Straße und folgen Sie dieser für 5,7 km. Wenn Sie wieder auf die D906 treffen, folgen Sie ihr für weitere 2,7 km. Biegen Sie nun links ab und fahren Sie auf dieser kleinen Landstraße für 11,2 km durch Planchamp bis nach Pantostier. Biegen Sie dort links auf die D151 ab und fahren Sie über Les Baumes, entlang des Roujanel-Stausees, über Chalbos und Alzons wieder hinauf nach La Bastide-Puylaurent.

Alzons

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IGN Karte der Strecke Höhenprofil der 41,5 km Tour
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Entfernung: 41,5 km.
Maximale Höhe: 1086 m.
Minimale Höhe: 396 m.
Kumulierter Höhenunterschied: 1321 m.
IGN-Karten: La Bastide-Puylaurent (2738E), Largentière la Bastide-Puylaurent Vivarais Cévenol (2838OT).
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Eingebettet in das Massiv des Mont Lozère zeichnet sich das Borne-Tal durch seine tiefen, vom Fluss tief in den Fels geformten Schluchten aus. Der Kontrast zwischen den blanken Granitwänden und der üppigen Vegetation ist äußerst beeindruckend. Der Flusspegel schwankt hier zwischen 550 m und 305 m über dem Meeresspiegel, während das umgebende Plateau eine Höhe von etwa 1000 m erreicht. Dieses Granitmassiv hat eine besondere Geschichte: Es wurde einst durch die sogenannte Villefort-Verwerfung, ein gewaltiges geologisches Ereignis, das über 305 Millionen Jahre zurückliegt, vom Mont Lozère abgetrennt. Diese Nord-Süd-Verwerfung schuf eine wahrhaft einzigartige Landschaft, die von steilen Höhenzügen und spektakulären Felsformationen geprägt ist.

Der Fluss Borne bildete einst die historische natürliche Grenze zwischen dem Vivarais und dem Gévaudan, bis er weiter südlich in die Ardèche-Schluchten mündet. Der Weiler Pied-de-Borne wurde erst am 29. September 1964 durch den Zusammenschluss der Gemeinden Balmelles, Planchamp und Saint-Jean-Chazorne zur eigenständigen Gemeindehauptstadt erhoben. Dies geschah im Zuge des Baus der Wasserkraftanlagen am Chassezac. Die tiefen Schluchten des Chassezac graben sich in nordwestlicher Richtung auf über 4 km Länge spektakulär tief in den Granit ein, fast bis hinauf nach La Garde-Guérin. Planchamp liegt pittoresk an einem Hang hoch über dem Chassezac, rund 9 km nordöstlich von Villefort. Dort befindet sich ein kleines, modernes Schloss, das eng mit Odilon Barrot verbunden ist. Barrot war ein einflussreicher Anwalt und Politiker zur Zeit der Zweiten Republik und des Zweiten Kaiserreichs in Frankreich. Die alte Kapelle Sainte-Madeleine thront dort als denkmalgeschütztes Gebäude weithin sichtbar auf einem Felsvorsprung. Pied-de-Borne selbst liegt idyllisch am Zusammenfluss dreier prächtiger Wasserläufe: Altier, Borne und Chassezac.

In dieser Region haben die Menschen über Jahrhunderte ein ausgeklügeltes System von Bewässerungskanälen angelegt (insbesondere im 18. Jahrhundert) und die steilen Hänge für die Landwirtschaft in sogenannten „Bancels" (Terrassen) kultiviert. Die Vielfalt des Geländes – von steil und felsig an den Berghängen bis hin zu ebenmäßig auf der Hochebene von „Roure" – verleiht der Landschaft ein buntes Mosaik an Kulturpflanzen, unter denen die Edelkastanie nach wie vor die unangefochtene Hauptrolle spielt. Die berühmte Kastaniensorte „Sardoune" aus der Region der Borne ist äußerst delikat und wird heute unter anderem von der Genossenschaft Fariborne vermarktet, die kürzlich eine brandneue Produktionsstätte im Ort eingeweiht hat.

Dieses landschaftlich extrem vielfältige Gebiet vereint uralte Buchenwälder, feuchte Bergwiesen, felsige Klippen sowie mit Heidekraut und Ginster bewachsene Flächen, die von kleinen Bächen durchzogen sind. Die Tierwelt ist hier noch immer teilweise unerforscht, doch das Tal bildet aufgrund seines wilden Reliefs ein wahres Paradies für Vogelbeobachter. Die Schluchten mit ihren unzähligen Klippen werden von stolzen Raubvögeln wie dem Wanderfalken und dem majestätischen Uhu bewohnt. Zudem dienen sie der Alpenbraunelle und dem seltenen Mauerläufer als wichtiges Überwinterungsgebiet; sogar der Steinadler nistet in diesen abgelegenen Höhen. Die südlich ausgerichteten Hänge bieten ein derart warmes Mikroklima, dass hier bereits im Februar die ersten Narzissen blühen. Die gegenüberliegenden Hänge sind hingegen meist in tiefe, feucht-kühle Buchen-Tannen-Wälder gehüllt, die das ökologische Gleichgewicht dieses einzigartigen Cevennen-Tals perfekt abrunden. In den kühleren Bergwäldern finden sich auch seltene Pflanzenarten wie der stängellose Bärlapp und der Knotenfuß.