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30 km lange Fahrradtour in La Bastide-Puylaurent

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Von L'Etoile fahren Sie in Richtung Ortsmitte und biegen gegenüber in Richtung Villefort ab. Folgen Sie der Straße bis zum Kreisverkehr Pradillou, biegen Sie dort rechts ab und nehmen Sie dann die zweite links in die D151. Fahren Sie ca. 20 km auf der D151 in Richtung Pied-de-Borne über Alzons, Chalbos, Les Baumes und Pantostier. Überqueren Sie die Brücke über den Chassezac und folgen Sie der D51 weitere 7,8 km bis zum Ortseingang von Villefort. Biegen Sie rechts in die Straße zum Bahnhof ein. Die Rückfahrt erfolgt ganz entspannt mit dem Zug (Fahrplanauskunft).

Pied-de-Borne Lozère

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IGN Karte der Strecke Höhenprofil der 30 km Tour
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Entfernung: 30,11 km.
Maximale Höhe: 1050 m.
Minimale Höhe: 318 m.
Kumulierter Höhenunterschied: 1029 m.
IGN-Karten: La Bastide-Puylaurent (2738E), Mont Lozère Florac PN des Cévennes (2739OT), Largentière la Bastide-Puylaurent Vivarais Cévenol (2838OT), Bessèges Les Vans Vallée du Chassezac (2839OT).
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Eingebettet in das Massiv des Mont Lozère zeichnet sich das Tal der Borne durch seine tiefen, vom Fluss geformten Schluchten aus. Der Kontrast zwischen den steilen Granitfelsen und der üppigen Vegetation ist absolut beeindruckend. Der Wasserspiegel des Flusses liegt zwischen 550 und 305 Metern Höhe, während sich das umgebende Hochplateau auf etwa 1000 Metern erstreckt. Dieses mächtige Granitmassiv hat eine bemerkenswerte Geschichte: Es wurde durch die sogenannte Villefort-Verwerfung, ein bedeutendes geologisches Ereignis vor rund 305 Millionen Jahren, vom Mont Lozère abgetrennt. Diese gewaltige Nord-Süd-Verwerfung schuf eine völlig einzigartige Landschaft mit stark zerklüftetem Gelände und spektakulären Felsformationen.

Das Tal des Altier ist berühmt für seine grandiosen Landschaften, seine dichten Nadelwälder und sein kristallklares Wasser. Der wilde Altier entspringt direkt am Fuße des Finiels, dem höchsten Gipfel der Lozère, und schlängelt sich malerisch durch enge Schluchten und grüne Täler. Das Gebiet beherbergt zudem eine bemerkenswerte Artenvielfalt. Es gibt hier eine große Vielfalt an Tieren: Bachforellen, Rehe, Wildschweine und eindrucksvolle Greifvögel wie den Mäusebussard. Auch die Flora ist enorm reichhaltig, mit zahlreichen Pflanzenarten, die sich perfekt an diese raue Bergregion angepasst haben.

Villefort, idyllisch an der historischen Route der Voie Régordane gelegen, war einst ein Lehen der Familie Châteauneuf de Randon und später der Barone von Tournel. Als äußerst wichtiger Verkehrsknotenpunkt war die Stadt während der französischen Religionskriege heftig umkämpft. Mal protestantisch, mal katholisch, wurde sie von beiden Seiten mehrfach geplündert. Villefort liegt in direkter Nähe des Mont Lozère, der einst die nördlichste Bastion der Kamisarden bildete. Die Architektur der historischen Gebäude in Villefort ist charakteristisch für die cevenolische Baukunst. Besonders typisch sind Häuser mit doppelten Arkadenbögen, die früher als Gasthöfe oder Handwerkstätten dienten: Unter einem Bogen wurden die Waren gelagert, unter dem anderen für die Käufer ausgestellt. Die reich verzierten Türstürze über den Eingängen in der Rue de l'Église oder der Rue de la Bourgade zeugen noch heute von den einstigen Berufen der Bewohner. Prächtige Fenster mit Kreuzgewölben oder steinernen Querbalken aus der Renaissance schmücken die jahrhundertealten Fassaden.

Im Herzen der Lozère, eingebettet in die grünen Hügel von Pourcharesses, erhebt sich stolz das Schloss Castanet, ein architektonisches Juwel aus dem 16. Jahrhundert. Seine Geschichte ist eng mit der französischen Landschaft verwoben, in der majestätische Kastanienbäume herrschen und leise die Geheimnisse der Vergangenheit flüstern. Das Schloss thront weithin sichtbar auf einem Felsvorsprung und überblickt die Gegend von Villefort – einen Kanton, der sich einst dem Einfluss des Gévaudan entzog und sich stattdessen unter den Schutz des Bistums Uzès stellte. Die Herren von Castanet, deren Ländereien bis zur Hochebene von La Garde-Guérin reichten, schworen dem Bischof von Mende, ihrem Lehnsherrn, die Treue. Das Gebiet von Castanet, dessen Name sich vom okzitanischen Wort für Kastanie (chataîgner) ableitet, war eine wichtige Etappe für die unzähligen Pilger des Zentralmassivs, die über die Voie Régordane zur berühmten Abtei von Saint-Gilles wanderten. Es bildete zudem das entscheidende Bindeglied zwischen Mende und Villefort, verbunden durch die sogenannte Soteirana, die sich malerisch durch die grünen Täler des Lot und des Altier schlängelt.