Fahren Sie vom Gästehaus L'Etoile in Richtung Dorfmitte und weiter auf der gegenüberliegenden Straße in Richtung Villefort bis zum Kreisverkehr von Pradillou. Biegen Sie dort rechts ab und gleich wieder links auf die D573. Folgen Sie dieser Straße 9,2 km über Les Fagoux, Nicoulaud und die Brücke über die Borne. Nehmen Sie dann die kleine Straße nach links in Richtung Ubac und folgen Sie ihr 5,3 km lang. Biegen Sie links auf die D4 über die Brücke von Ceytrou (über die Borne) und weiter nach Saint-Laurent-les-Bains ab. Fahren Sie auf der D4 über die Brücke von Carté, das Kreuz Saint-Sauveur, den Col de Notre-Dame-des-Neiges und den Kreisverkehr von Pradillou zurück nach La Bastide-Puylaurent.
Entfernung: 27,7 km.
Maximale Höhe: 1138 m.
Minimale Höhe: 623 m.
Kumulierter Höhenunterschied: 1091 m.
IGN-Karten: La Bastide-Puylaurent (2738E), Largentière la Bastide-Puylaurent Vivarais Cévenol (2838OT).
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Die Borne ist ein Fluss in den Cevennen, der im Département Ardèche am Col de la Croix de Bauzon entspringt und dann durch das Département Lozère fließt. An der Grenze zwischen den Gemeinden Pied-de-Borne und Sainte-Marguerite-Lafigère mündet sie am linken Ufer in den Chassezac. Die Borne ist mit ihren Granitbecken ein paradiesischer Fluss zum Baden.
Der Turm von Saint-Laurent-les-Bains, ein steinerner Wächter, erhebt sich stolz auf einem Felsvorsprung über dem Dorf. Er wurde im 9. Jahrhundert errichtet und hat die Zeiten überdauert; seine sechs Stockwerke wurden von den Dorfbewohnern wie ein Heiligtum bewahrt. Das in den Höhen des Borne-Tals gelegene Dorf wird von der Granitmajestät des Berges Trois Seigneurs gekrönt, dessen Flanken bis zu den Dächern hinabstürzen, die er um mehr als hundert Meter überragt und so über die Seelen im Tal wacht. Der Ruf des Thermalbads Saint-Laurent-les-Bains reicht bis in die Römerzeit zurück, als das 53 Grad warme Wasser bereits für seine therapeutischen Eigenschaften geschätzt wurde.
Im Jahr 1850 gründeten Trappistenmönche aus der Abtei Aiguebelle auf 1100 m Höhe in den Bergen der Ardèche die Abtei Notre-Dame-des-Neiges, ein Kloster, das dem Gebet, der Arbeit und der Stille gewidmet war. Das Leben in der Abtei war hart. Die Mönche lebten unter spartanischen Bedingungen, bearbeiteten das Land zur Selbstversorgung und bauten ihr Kloster Stein für Stein auf. Doch ihr Glaube und ihre Ausdauer waren unerschütterlich. Die Abtei wurde schnell zu einem Wallfahrtsort und einem Ort der geistigen Erholung für die Katholiken der Region. Die Schönheit des Ortes, die Strenge des klösterlichen Lebens und der Ruf der Mönche zogen zahlreiche Besucher an.