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Entspannender Aufenthalt und Spaziergänge

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Entspannender Aufenthalt und Spaziergänge im Gästehaus L'Etoile

Ana, eine Praktikantin, die in New York studiert, aber aus Brasilien stammt und Philippe unterstützt Und ob wir wiederkommen!

Eine weinrankenüberdachte Laube, die die Terrasse beschattet, der herzliche Empfang von Ana und Philippe bei einer Tasse Kaffee – das sind die ersten, wunderschönen Eindrücke, als wir in La Bastide-Puylaurent ankommen, einem kleinen Bergdorf zwischen Ardèche und Lozère.

Unvergessliche Wanderung auf den Kämmen entlang der GR®72 & GR®7, die Saint-Laurent-Les-Bains auf der Ardèche-Seite überragen Die Gegend ist ruhig, sehr ruhig... das sanfte Murmeln des Allier, der Wind in den Blättern, gelegentlich ein fernes Bellen oder das gelegentliche Rattern eines Zuges... und das war's auch schon. Aber genau diese Stille suchten wir als lärmgeplagte Städter. Wir haben diesen Teil der Cevennen ein wenig durch Zufall und durch viel Recherche im Internet für uns entdeckt! Wir wollten einfach nur gehen, wandern und uns diesen Sommer in der Kühle entspannen. Und genau das haben wir während dieser zehn Tage im L'Etoile getan.

Eine unvergessliche Wanderung auf den Kämmen entlang der GR®72 & GR®7, die Saint-Laurent-les-Bains auf der Ardèche-Seite überragen: etwa zwanzig Kilometer auf fantastischen Pfaden über der kleinen Thermalstadt und als Belohnung ein herrlicher Blick auf das Tanargue-Massiv und in der Ferne sogar bis zu den Alpen.

Wir sind natürlich auch ein Stück des berühmten "Stevenson-Wegs" gewandert, durch das Moure de la Gardille, den Weiler Mirandol und das Dorf Chasseradès bis nach Belvezet, von wo wir dann gemütlich mit dem kleinen Regionalzug zurückkehrten.

Das Abendessen am Gästetisch Das befestigte, historische Dorf La Garde-Guérin (den Aufstieg auf den Turm sollte man sich unter keinen Umständen entgehen lassen!), ein Rundgang um den See von Villefort, eine kleine Schleife auf der Seite des Mont Lozère ab Mas de la Barque – so viele Entdeckungen von Orten und Landschaften von enormer Vielfalt, die uns regelrecht begeistert haben.

Das Rezept ist denkbar einfach: man lässt sich im L'Etoile nieder und fragt Philippe nach dem Tourenbuch der möglichen Wanderungen in der Umgebung. Viele begeisterte Wanderer haben es im Laufe der Zeit mit ihren eigenen Entdeckungen bereichert; man hat wirklich die Qual der Wahl und wird niemals enttäuscht.

Philippe am Klavier Aber was am meisten zählt, ist die Rückkehr am Abend nach einem guten und anstrengenden Wandertag. Wie schön ist es, sich auf der Terrasse und im Park wiederzufinden, um ein gutes belgisches Bier in Begleitung von Philippe Papadimitriou zu trinken. Er findet immer einen Moment für ein freundliches Gespräch, selbst wenn er ein Dutzend Gäste zum Abendessen erwartet. Man muss bedenken, dass er alles selbst macht: Empfang, Management, Küche, Reinigung, Gartenarbeit und bei Bedarf auch mal den Transport.

Die Geselligkeit bei den Mahlzeiten ist genau so, wie sie alle Wanderer schätzen: Man kommt am Gästetisch schnell ins Gespräch und trifft oft sehr angenehme, interessante Menschen. Im L'Etoile isst man außerdem sehr gut (besonders das köstliche hausgemachte Brot), und das gesamte Ambiente ist bemerkenswert. Dieses Jahr hatten wir das Glück, die bezaubernde Ana kennenzulernen – eine Praktikantin, die eigentlich in New York studiert, aus Brasilien stammt und Philippe im Haus tatkräftig unterstützt. Ihr Lächeln, ihre gute Laune und die brasilianische Musik haben wesentlich zum Erfolg unseres Aufenthalts in der Lozère beigetragen.

Um ganz ehrlich zu sein, fühlten wir uns wie im Paradies, als Philippe uns abends am Kamin die Ehre erwies, seine Gitarre zur Hand zu nehmen und "Hotel California" oder alte Country-Songs über die Goldgräber des amerikanischen Westens zu spielen! Philippe hat übrigens seit einigen Jahren auch ein tolles Austauschprogramm zwischen Gastwirten auf die Beine gestellt.

Ach ja, er spielt auch fabelhaft Klavier! Kurz gesagt, ein rundum erfüllter Aufenthalt im L'Etoile. Man reist voller neuer Energie wieder ab, jedoch mit ein wenig Wehmut im Herzen und der direkten Lust, schon bald wieder zurückzukehren. Von Danielle und Michel Pheulpin